WARUM MONTESSORI?

Hilf’ mir, es selbst zu tun.

Ein zentraler Gedanke von Maria Montessori. So kurz der Satz, so viel bedeutet er; und spricht mir aus tiefster Seele. 

Was unserer Welt fehlt, ist ein bisschen weniger Angst, ein bisschen mehr Kreativität und Selbstverantwortung, und vor allem ein gemeinsames Werteverständnis, welches es uns ermöglicht, respektvoll und friedlich miteinander umzugehen. 

Zwei meiner drei Kinder lernen bereits nach den Montessori Prinzipien. Die Frage ‚Was kommt ab 12?‘ stellte sich mir ebenso wie den meisten Eltern, die sich mit dem Thema Montessori bewusst befassen. Da mich das pädagogische Konzept überzeugte und ich beruflich ein Boutique-Projektentwicklungsbüro leite (wir sanieren denkmalgeschützte Häuser und unterstützen verschiedene NGO-Projekte), lag der nächste Schritt nahe: Zusammen mit einer Handvoll anderer Erdkinder-Begeisterter (Pädagogen und Eltern) haben wird begonnen, einen grossen Teil unserer Energie in den Aufbau der Montessori Erdkinder Schweiz Stiftung zu stecken. 

Ich für meinen Teil konnte gar nicht anders. Wie hätte ich denn meinen Kindern irgendwann erklären sollen, warum ich es nicht wenigstens versucht habe? 😉

Worum geht es? 

In der Montessoripädagogik steht die ganzheitliche Entwicklung des Menschen im Vordergrund. Kinder durchlaufen verschiedene Phasen, die in ihren körperlichen, intellektuellen, psychologischen und sozialen Eigenschaften zum Ausdruck kommen. Die Montessori Lernumgebungen gehen in ihrer Gestaltung auf die jeweiligen entwicklungsspezifischen Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen ein. 

Bis heute ist das Schulkonzept der Montessori Erdkinder Pädagogik in der Schweiz nur für Kinder bis 12 Jahre verfügbar. Viele der ‘Montessori-Eltern’ ziehen ihre Kinder ausserdem oft vor dem 12. Lebensjahr aus der Montessori Pädagogik ab, um ihnen einen vermeintlich einfacheren Übertritt in das öffentliche Schulsystem zu erleichtern.

Wir werden das ändern und die Montessori Erdkinder Pädagogik für 12 bis 18 Jährige in der Schweiz einführen.

*Wir = ein sehr engagiertes Team von Montessori-Pädagogen und Lehrpersonen aus öffentlichen Oberstufen, sowie Unterstützern aus den Bereichen Bau und Finanz.

Das gewünschte Immobilienobjekt ist lokalisiert, der Businessplan und das Vorprojekt fertiggestellt und mit allen involvierten Behörden besprochen. 

Wollen Sie uns unterstützen? 

Selbstverständlich sind wir um jede Hilfe, die kleine und die grosse, sehr dankbar! 

 

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Karin
14. Mai 2020

Hallo Kai Immer wieder stolpere ich über deinen Namen. Erst über das Montessori-Oberstufenprojekt in Winterschwil, dann über das Permakulturprojekt in Oetwil, nicht zuletzt über die Stiftung Montessori-Erdkinder. Gerne hätte ich genauere Informationen zu deinen Montessoriprojekten, denn wir sind selber im letzten Sommer mit einer Privatschule nach Montessori gestartet und es stellt sich schon bald auch die Frage nach: Wie weiter nach der 6. Klasse? Zudem sind wir auch sehr an finanzieller Unterstützung durch Stiftungen interessiert, da es uns wichtig ist, faire Schulgelder anzubieten und gleichzeitig die Lernbegleiter zu einem gerechten Lohn anzustellen, wo wir momentan noch weit davon entfernt sind. Ich bin sehr gespannt auf deine Rückmeldung und Informationen. Herzlichst Karin Fall

Kai Isemann
Kai Isemann
14. Mai 2020

Liebe Karin. Vielen Dank für deine Nachricht. Die Themen liegen nah beieinander und ich bin ein (bei Zeiten etwas ungewohnt lauter) Botschafter von Montessori Pädagogik und Permakultur. Wir können gerne einmal die Köpfe zusammenstecken. Uerzlikon ist ja nur ein Katzensprung. In der Woche vom 25. Mai kann ich es mir gut einrichten. Zur Montessori Erdkinder Schweiz Stiftung, respektive dem Projekt 'Campus Lindenberg' in Winterschwil, werden wir in den nächsten Tagen weiter berichten können. Beste Grüsse, Kai

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