Ein Bauernhof, viermal Zuhause – Der Sehnsuchtsort für Stadtflüchtige

Das Haus im Grünen. Früher oder später ist dieser Traum da, manchmal nur in Form einer fixen Idee, vielleicht nach einem Waldspaziergang, die schnell wieder verworfen wird (weil man letztlich doch zu verhaftet ist im städtischen Alltag).

Immer öfter aber werden wir heute, da unsere Welt so virtuell geworden ist, diesen Wunsch nicht los, spüren schon die Wiese unter den nackten Füssen, der teerige Geruch der hölzernen Aussentreppe, den die Sonne erst herauslöst, steigt uns in die Nase, wir lauschen der knarzigen Stille der Scheune.

Wenn sich diese Vision dann als konkrete Lebensplanung manifestiert, merkt man nicht selten, wie schwer es ist einen solchen Sehnsuchtsort zu finden. Schliesslich soll er die Bandbreite aller unserer zuweilen gegenläufigen Anforderungen erfüllen: Eine geschichtsträchtige Vergangenheit (gern auch mit der einen oder anderen wildromatischen Anekdote), grösstmögliche Naturnähe, optimale urbane Anbindung, modernster Ausbaustandard, architektonisch auf höchstem Niveau… Nun. Ihre Suche hat ein Ende. Herzlich Willkommen in Gutenswil.

Geplant wurden hier vier eigenständige Hausteile in einem stattlichen über 200jährigen Bauernhaus. Das Gebäude ist eines der wenigen im Ort, die das grosse Feuer im Jahre 1803 (fast) unbeschadet überstanden hat. Entsprechend stolz reckt es sich in die Höhe, geerdet von seiner traditionellen Lehmbauweise, umschmeichelt von dichtem Grün.

Eine virtuose Holzkonstruktion trägt das Dach, dessen Balkeninschriften von dem vergangenen (Un)glück erzählen. Die geplanten 179 bis 238 Quadratmeter grossen Wohnhäuser unterteilen sich in 5,5 bis 7 Zimmer. Dazu gehört jeweils ein grosszügiger Landanteil.

Der Ausbau erfolgt durch ausgesuchte schweizerische Betriebe. Mit viel Liebe zum Detail verwirklichen sie unter Verwendung der Traditionsmaterialien Holz und Lehm äusserst elegante Lösungen, um das Alte mit dem Neuem zu verbinden.

Insgesamt über 60 schützenswerte Objekte wie Türen, Fenster, Öfen, Sandsteinelemente, Balkenstrukturen oder Dielen werden sachte saniert und in einen modernen architektonischen Kontext eingebunden. Über neun Meter hohe Atrien mit mundgeblasenen Pendelleuchten und mehr als 100 Sichtbalken öffnen und strukturieren den Raum gleichermassen.

Date: September 23, 2019
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Ein Bauernhof, viermal Zuhause – Der Sehnsuchtsort für Stadtflüchtige

Das Haus im Grünen. Früher oder später ist dieser Traum da, manchmal nur in Form einer fixen Idee, vielleicht nach einem Waldspaziergang, die schnell wieder verworfen wird (weil man letztlich doch zu verhaftet ist im städtischen Alltag).

Immer öfter aber werden wir heute, da unsere Welt so virtuell geworden ist, diesen Wunsch nicht los, spüren schon die Wiese unter den nackten Füssen, der teerige Geruch der hölzernen Aussentreppe, den die Sonne erst herauslöst, steigt uns in die Nase, wir lauschen der knarzigen Stille der Scheune.

Wenn sich diese Vision dann als konkrete Lebensplanung manifestiert, merkt man nicht selten, wie schwer es ist einen solchen Sehnsuchtsort zu finden. Schliesslich soll er die Bandbreite aller unserer zuweilen gegenläufigen Anforderungen erfüllen: Eine geschichtsträchtige Vergangenheit (gern auch mit der einen oder anderen wildromatischen Anekdote), grösstmögliche Naturnähe, optimale urbane Anbindung, modernster Ausbaustandard, architektonisch auf höchstem Niveau… Nun. Ihre Suche hat ein Ende. Herzlich Willkommen in Gutenswil.

Geplant wurden hier vier eigenständige Hausteile in einem stattlichen über 200jährigen Bauernhaus. Das Gebäude ist eines der wenigen im Ort, die das grosse Feuer im Jahre 1803 (fast) unbeschadet überstanden hat. Entsprechend stolz reckt es sich in die Höhe, geerdet von seiner traditionellen Lehmbauweise, umschmeichelt von dichtem Grün.

Eine virtuose Holzkonstruktion trägt das Dach, dessen Balkeninschriften von dem vergangenen (Un)glück erzählen. Die geplanten 179 bis 238 Quadratmeter grossen Wohnhäuser unterteilen sich in 5,5 bis 7 Zimmer. Dazu gehört jeweils ein grosszügiger Landanteil.

Der Ausbau erfolgt durch ausgesuchte schweizerische Betriebe. Mit viel Liebe zum Detail verwirklichen sie unter Verwendung der Traditionsmaterialien Holz und Lehm äusserst elegante Lösungen, um das Alte mit dem Neuem zu verbinden.

Insgesamt über 60 schützenswerte Objekte wie Türen, Fenster, Öfen, Sandsteinelemente, Balkenstrukturen oder Dielen werden sachte saniert und in einen modernen architektonischen Kontext eingebunden. Über neun Meter hohe Atrien mit mundgeblasenen Pendelleuchten und mehr als 100 Sichtbalken öffnen und strukturieren den Raum gleichermassen.

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