Hallo liebe Freunde eines etwas bewussteren Lebens,

Nach einem Treffen heute mit der Verkäuferschaft und unseren Architekten, sind wir uns einig. Wir machen weiter und entwickeln dieses Bijou zu etwas ganz Besonderem! Da es sich um mehrere Verkäuferschaften handelt und das bestehende Objekt noch bewohnt ist, können wir die genaue Adresse noch nicht bekannt geben, doch aber den Ort: Oetwil an der Limmat, ländlich und doch gut erschlossen, zwischen Zürich und Baden. Der Dorfkern, leicht am Hang zwischen dem Altberg und der Uferzone der Limmat gelegen, besticht durch seinen Bestand an liebevoll sanierten, schützenswerten Bauten. Mittendrin, unser Projekt. Und rings herum alles geschützt und inventiert. In Gehdistanz befinden sich die beiden Restaurants des Dorfs, ein Volg mit Poststelle und eine Bushaltestelle.

Das Grundstück besteht aus mehreren, kleinen, zusammenhängenden und unbebauten Parzellen (Freihaltezone) rund um den Gebäudeteil und eignet sich hervorragend für die Implementierung einer Permakultur-Anlage. Mein persönlicher Lieblingsplaner hierfür ist übrigens Marcus Pan (www.down-to-earth.ch) und ich hoffe, ich werde ihn für die Planung begeistern können. Ein kleiner Waldabschnitt einige Hundert Meter entfernt wird Teil des ‘Pakets’ sein.

Seit unserem ersten Beitrag vom 21. April zu diesem Thema haben wir viele Zuschriften und auch bereits Bewerbungen erhalten, wie auch Anfragen nach weiteren, ähnlichen Objekten und selbstverständlich auch schon viele sehr detaillierte Fragen. Ich werde versuchen, die meisten hier zu beantworten.

Wir planen den Erwerb durch eine Baugenossenschaft, welche wir selbst mitbegründen werden. Starten werden wir mit 10 Genossenschaftern für den Gründungsakt. Wer Interesse hat, bitte melden und ich stelle gerne weitere Informationen zu. Nach Handelsregister-Eintrag werden wir in die Promotion gehen und die Finanzierung sicherstellen. Parallel arbeiten unsere Architekten an den möglichen Aufteilungen und Nutzungen. Geplant sind weiterhin acht Wohneinheiten zwischen 2.5 und 5.5 Zimmer. Den mittleren Mietpreis für die Region von 270 Franken pro Quadratmeter und Jahr wollen wir nicht überschreiten.

Den schützenswerten Bau-Bestand möchten wir selbstredend erhalten, primär zwei exponierte, für den Ort typische, massive Steinmauerwerkwände, sowie den Riegelbau und eine Haus-in-Haus-Lösung vorsehen – für das Haupthaus wie auch für den Scheunenteil. Ein kleines Juwel innerhalb des Schmuckstücks ist eine Remise, welche wir zu einem schmucken 2.5 Zimmer Haus oder allenfalls einem Atelier umbauen möchten.

In Bezug auf die Zeitachse, Daumen in den Wind und im Moment ohne Gewähr, bis Oktober 2022 würde ich des gerne hinbekommen.

Eine Frage, welche uns im Moment oft erreicht: Können im Ausland lebende Personen Genossenschafter werden (Bezug Lex Koller)? Wir gehen davon aus, dass ja (mit Stimmrechtsbeschränkung), werden das in den kommenden Wochen aber noch klären. Was wir auch bereits bekommen haben, sind Anfragen zur Hunde- und Katzenhaltung. Schlussendlich soll/wird die Gemeinschaft dann das Reglement zusammen mit dem Projektteam gestalten; ich kann mir allerdings kaum vorstellen, dass in solch einem Konzept etwas gegen Hunde und Katzen spricht – wahrscheinlich würden sogar Hühner noch Sinn machen.

Das ist es für den Moment. Ich hoffe, unsere Idee stellt sich nun etwas klarer da. Gebt bitte Bescheid, solltet ihr Fragen haben. Und, solltet ihr über ein Objekt stolpern, welches sich für unsere Ideen eignen könnte, haltet bitte nicht zurück, euch zu melden. Wir prüfen das gerne. Im Normalfall findet man solche Möglichkeiten nicht auf Homegate etc.; sie fallen einem zu oder nicht.

Liebe Grüsse,

Kai

kai@enkeltauglich-wirtschaften.ch

 

Share: