PALAZZO PEDRAZZINI – PROVIAMO DI NUOVO?

PALAZZO PEDRAZZINI – PROVIAMO DI NUOVO?

Liebe Erbengemeinschaft des Palazzo Pedrazzini in Campo Vallemaggia,

Liebe direkt Beteiligte und Interessierte eines ganz aussergewöhnlichen Projekts,

Ich hoffe, das Leben meint es gut mit euch allen und euren Liebsten und ihr erfreut euch bester Gesundheit!

Vor recht genau einem Jahr begann eine äusserst spannende Reise – für mich selbst, wie auch für viele von euch. Die versammelte Energie hinter der vermeintlich irrwitzigen Idee, nicht nur dem äusserst imposanten und geschichtsträchtigen Gebäude, welches in einer traumhaft schönen Natur und einer ganz eigenen Biosphäre eingebettet ist, wieder Leben einzuhauchen sondern auch dem Ort und dem ganzen Tal bei der Entwicklung eines sanften Agrotourismus beizustehen, hat Unvorstellbares hervorgebracht.

Dieser regelrechte Lichtschwall wurde gegen Mitte des Jahres aufgrund einiger tragischer Entwicklungen in meinem persönlichen Leben leider jäh unterbrochen. Das Projekt stand zu dieser Zeit allerdings noch auf zu wackligen Beinen, als dass kurzfristig jemand die Verantwortung für eine 20-Millionen-Unternehmung im hintersten Zipfel des Maggiatals hätte übernehmen wollen.

Dass ich noch am Leben bin, verdanke ich wohl einer gewissen Resilienz, welche ich mir während meines Lebens aneignen musste sowie vielen kleinen und grossen Wundern, auf die ich zu gegebener Zeit näher eingehen werde (*). Wichtig für mich – und bestenfalls auch für den einen oder anderen von euch – inzwischen stehe ich wieder halbwegs im Saft und habe meine Pendenzen erledigt.

Die Tatsache, dass

  1. das Objekt «Palazzo Pedrazzini» vor einigen Tagen erneut zum Verkauf ausgeschrieben wurde,

  2. sich tief im Kern des Netzwerks der Stiftung WeContribute, trotz meines Ausfalls, offenbar eine starke Glut für diese Unternehmung erhalten hat; hierzu: ALPINE PERMAKULTUR – SELBSTVERSORGUNG IN CAMPO VALLEMAGGIA (1’314 M.Ü.M.) und

  3. dass wir nach wie vor mit 70% der Finanzierung rechnen können,

lässt mich hoffen.

Wir werden weiter unsere Hausaufgaben machen und uns melden sobald wir bereit sind. Die grössten und schwierigsten Schritte hatten wir vor einem Jahr bereits erledigt. Es wäre schade, sehr schade, würde all die getane Arbeit und all die Euphorie verloren gehen, nur weil ich als Initiator einige Menschen kenne, die mir nicht nur Gutes wollen.

Daher – und das ist an alle Beteiligten und Involvierten vom letzten Jahr, im Besonderen an Herrn Genazzi und die Erbengemeinschaft sowie unseren Baumanager Michele und sein hervorragendes Team gerichtet – wollen wir es nochmals miteinander versuchen? Ich würde mich riesig freuen!

Herzliche Grüsse,

Kai

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Kai Isemann

Ursprünglich aus der Finanzindustrie kommend, ist Kai seit fast zehn Jahren als Unternehmer und Coach tätig. Er begleitet gemeinnützige Stiftungen und wirkungsorientiertes Unternehmertum in strategischer Ausrichtung, Risikomanagement und Finanzthemen. Inspiriert von der Leidenschaft, neuen (manchmal vermeintlich absurden) Ideen Leben einzuhauchen, wird Kai von einer brennenden Neugierde für ein bewusstes Leben angetrieben. Kai ist Papa von Dreien und lebt seit 1997 in der Schweiz.

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