JUBILÄUMSFESTIVAL SCHWEIBENALP & VEREIN PERMAKULTUR SCHWEIZ

JUBILÄUMSFESTIVAL SCHWEIBENALP & VEREIN PERMAKULTUR SCHWEIZ

Das letzte Wochenende war energetisch so unglaublich prall gefüllt! Ich muss berichten…
 
Aus vielen Gründen habe ich mich riesig auf die zwei Tage auf der Schweibenalp gefreut. Herbeigesehnt habe ich die Zeit. Jeden Tag während der letzten Wochen mehr und mehr. Ich war noch nie dort. Seit über drei Jahren versuche ich, einen Besuch in meine wirre Agenda einzubauen. Dass mich dann auch noch meine Kinder begleiten wollten und konnten, war die Sahne – dachte ich. Es wurde sogar noch besser!
 
Vor einigen Tagen hatte mich der Verein kontaktiert und gebeten, bei der Akkreditierung mitzuwirken, die dieses Jahr im Rahmen der Jubiläumsfeier ebenfalls auf der Schweibenalp stattfand, das erste Mal in diesem öffentlichen Rahmen. Was für eine Ehre 🎖🙏
 
Viele Menschen, die seit Jahren, teils Jahrzehnten in der Welt der Permakultur wirken und Unglaubliches, wie den Flächencode 725 in unserer extrem von Lobbyisten, fragwürdigen Labels und Ignoranz geprägten Gesellschaft erreicht haben (und nicht müde werden) habe ich endlich persönlich kennenlernen und mich mit ihnen austauschen dürfen. Viel #trystorm, #einfachmalmachen und #cocreation. So mag ich’s! Zu alldem habe ich nach langer Zeit auch wieder Claire und Manuel wiedersehen und mit ihnen quatschen können, zwei grossartige Seelen aus einem ebenso grossartigen PDC letztes Jahr bei Marcus Pan auf dem Auenhof, wie auch mit Stephanie Rauer, mit der ich schon zusammenarbeiten durfte (und bald wieder darf).
 
Die Akkreditierung, wie vorab die Vorstellung und Besprechung der Arbeiten waren in sich sehr aufregende und emotionale Momente, wahrscheinlich für alle Anwesenden, eben einerseits weil sie in dieser Form noch nie stattfand und weil die Beiden, die ihre Arbeiten vorstellten, Anina und Zoe, in ihrem Weg zur Akkreditierung wohl unterschiedlicher kaum sein konnten. Ich habe eine Menge gelernt, in Bezug auf regenerative Landwirtschaft, Psychologie und Philosophie. 
 
Es flossen auch Tränen (durften), aus Freude und Losgelöstheit über den Moment ansich, aus Stolz auf das Erreichte und bestimmt auch aus Demut vor dem Kommenden. Mit dieser Akkreditierung (credere = Glauben schenken), wie es Stephanie Rauer an diesem Tag nicht schöner hätte formulieren können, wird nicht unmittelbar technisches Wissen abgefragt (wenn schon auch berücksichtigt). Es wird vor allem auch der Weg, die Entwicklung der eigenen Zone 00 und die Ernsthaftigkeit hinter diesem Weg geschätzt und eben das Vertrauen geschenkt, den nächsten Schritt zu gehen.
 
Von ganzem Herzen gratuliere ich Anina, deren Weg ich aus der Ferne die letzten fünf Jahre mitverfolgen konnte, und Zoe, deren Arbeiten ich im Rahmen der Akkreditierung studieren durfte. Ihr werdet grossartige Botschafterinnen für das Permakultur-Spektrum in seiner Gänze sein! 
 
Dass es für eine breite Akzeptanz des permakulturellen Spektrums und einer Brücke zu einem offiziell(er)en Curriculum in der regenerativen Landwirtschaft mehr bedarf als diese Akkreditierung, sind sich viele Menschen bewusst (geworden) und ich bin sehr gespannt, was sich hier bald entwickeln wird. Die Essenz aus dem Event ist eine riesige Lernkurve, die losgetreten wurde, ganz im Sinne der Permakultur 🌱
 
Leider konnte ich den zweiten Tag nicht dabei sein. Für die Dortgewesenen: Die Chaosphase, welche Anina so eindrücklich beschrieben hatte, wollte nicht bis Sonntag Abend warten… 🙃
 

Ich werde bestimmt bald wieder auf die Schweibenalp gehen, und nicht wieder drei Jahre warten, dann ohne Jubiläumsfeier, so schön sie war, nächstes Mal nur für mich. Es ist schon ein ganz besonderer Ort.

https://permakultur.ch
https://www.schweibenalp.ch

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Kai Isemann

Ursprünglich aus der Finanzindustrie kommend, ist Kai seit fast zehn Jahren als Unternehmer und Coach tätig. Er begleitet gemeinnützige Stiftungen und wirkungsorientiertes Unternehmertum in strategischer Ausrichtung, Risikomanagement und Finanzthemen. Inspiriert von der Leidenschaft, neuen (manchmal vermeintlich absurden) Ideen Leben einzuhauchen, wird Kai von einer brennenden Neugierde für ein bewusstes Leben angetrieben. Kai ist Papa von Dreien und lebt seit 1997 in der Schweiz.

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