DER GOLDENE SCHNITT – HARMONIE

Im Laufe der Jahrtausende beschäftigten sich zahlreiche Wissenschaftler intensiv mit dem Auftreten des Goldenen Schnittes in der Natur. Dort ist er erstaunlich oft zu finden, auch wenn viele Lebewesen keinerlei Beziehung zu dieser Proportionsregel aufweisen. Das Phänomen zur Naturnorm zu erklären, würde zu weit gehen. Fest steht jedoch, dass dort, wo wir Naturformen infolge ihres harmonischen Maßverhältnisses besonders schön finden, meist die Proportionen des Goldenen Schnittes vorliegen.

Das Teilungsverhältnis in die Welt der Esoterik oder des Göttlichen zu rücken, wäre ebenso zu viel des Guten. Es handelt sich schlicht und einfach um ein natürliches, in sich logisches Proportionsverhältnis, mit dem der Mensch evolutionsbedingt aufgewachsen ist. Daher hat dieses Mysterium der Schönheit einen großen Einfluss auf unser ästhetisches Empfinden und Gestalten.

Inwieweit die Teilungsregel tatsächlich für mehr Harmonie sorgt, liegt natürlich im Auge des Betrachters. Wer Spinnen nicht mag, wird sich auch nicht für die Proportionen in einem Spinnennetz begeistern lassen. Insgesamt lässt sich jedoch sagen, dass die meisten Menschen den Goldenen Schnitt als besonders harmonisch empfinden und sich in seiner Gegenwart wohl und ausgeglichen fühlen. Schon allein aus diesem Grund empfiehlt es sich, bei allem, was wir tun, die Natur genau zu beobachten und zu integrieren.

 

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