DER GOLDENE SCHNITT – GEHEIMNISVOLLE ORDNUNG HINTER DER SCHÖNHEIT DER NATUR

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Der Goldene Schnitt (sectio aurea) fasziniert die Menschheit schon seit Ewigkeiten. Die auch als „Göttliches Verhältnis“ (proportio divina) bezeichnete Aufteilung findet sich nicht nur in antiken Bauwerken, Gemälden und anderen Kunstwerken. Sie ist auch in der Natur allgegenwärtig. Die Blütenblätter der Rose sind ebenso nach dem Prinzip des Goldenen Schnitts angeordnet wie die Samen der Sonnenblume oder die Segmente eines Tannenzapfens.

Formen, die im Verhältnis des Goldenen Schnitts stehen, wirken auf das menschliche Auge besonders harmonisch und ansprechend. Daher nutzen Künstler und Architekten die berühmte Proportionsregel schon seit Jahrtausenden, um ihr Umfeld zu beeindrucken. Die Faszination dieses Phänomens reicht jedoch weit über seine mathematischen Eigenschaften und Anwendungen hinaus. Bereits im alten Griechenland befassten sich die Gelehrten mit der geheimnisvollen Zahl, die ihnen in vielen Bereichen der Natur begegnete.

In der Tier- und Pflanzenwelt ist der Goldene Schnitt ein häufig vorkommendes Bauprinzip. Die natürlichen Proportionen sind uns vertraut und werden als schön und ästhetisch empfunden. Nicht ohne Grund findet das Göttliche Verhältnis seine künstlerische Umsetzung in nahezu allen Kulturen der Welt. Wir sollten diesem Beispiel folgen, und uns bei allem, was wir tun, die Natur zum Vorbild nehmen.

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